| Das klingt doch gut, odr? - Klangwellness |
|
|
|
| Neuigkeiten - Interessante Neuigkeiten allgemein |
| Written by Tina |
| Friday, 16 July 2010 21:11 |
|
Kennen Sie das Toggenburg? Nein? Vor ein paar Monaten ging es mir genauso, obwohl es - in der Ostschweiz und nicht allzu entfernt vom Bodensee gelegen - von uns keine 100km Fahrzeit mit dem Auto bedeutet. Unlängst hatte ich das große Glück, eine von etlichen ausgewählten KlangtesterInnen zu sein, die ein 2-3tägiges von Toggenburg Tourismus zusammengestelltes Klangwellness-Angebot erproben und begutachten durften. Es wurde zu einem rundum feuchtfröhlichern Klangerlebnis-Kurztrip. Der war nicht etwa auf das Klingen edler Gläser, die mit ebenso edlen Tropfen gefüllt waren, zurückzuführen, sondern auf die gute, positiv-gespannte und auch entspannte Laune und Atmosphäre trotz dauerhaft naßkalten Novemberwetters, welches die ganze Gegend Ende Juni 2010 heimsuchte. Gleich am ersten Tag nach Ankunft des Testteams stand ein Marsch auf dem Toggenburger Klangweg entlang der Etappen von Oberdorf nach Iltios auf dem Programm. Die Stationen des Klangwegs - Klangobjekte im Einklang mit der Toggenburger Natur wie Baumstämme, Holzgeländer, Kuhschellen, Ton-Steine, Felsenöffnungen (-> Felsendidgeridoo), Klangröhre uvm. - entschädigten gebührend für den fehlenden Ausblick auf ein sonst wunderschönes Alpenpanorama. Statt der vorgesehenen 3 Stunden bräuchte man aber eher 3 Tage Zeit, um alles selbst zu erforschen, auszuprobieren, verschiedene Klänge zu produzieren, zu hören, zu fühlen und zu begreifen. Eine kurze Beschreibung aller Natur-Instrumente des Klangwegs findet man in einem Flyer unter folgendem Link http://www.klangwelt.ch/ch/_dateien/2042274148_Klangweg_09.pdf. Besonders angetan war ich von Nr.8 - der Klangmühle sowie Nr. 7 - dem Flötenzaun, wo ich meiner Experimentierfreude freien Lauf ließ. Und sollte das Knurren des eigenen Magens die feine Akustik der einzigartigen Instrumente stören: Einige wunderschöne Grillplätze entlang des Klangwegs laden zu einer "kulinarischen Rast" ein (insofern es nicht gerade regnet).
Ein weiteres Highlight der Testtage waren die sog. "Klangspiele im Pool". Nicht nur Georg Friedrich Händel konnte mit einer "Wassermusik" aufwarten, sondern auch das Toggenburg und seine kreativ-fantasievollen Klangbegleiter. In den meisten der Partnerhotels der Toggenburger Klangwellness steht eine sogenannte "Klangrelax-Liege", vom Klangkünstler und Musiktherapeuten Berndt Vogel entwickelt, welche man gegen Gebühr reservieren kann. "Klangrelax bedeutet Entspannung und Genuss zugleich, für Körper und Geist. Eine Verschmelzung von Musik, Wasserbewegung und Licht." Es ist eine Kombination aus Wasserbett-Feeling, Lichttherapie (eigene Farbwahl) sowie frei wählbarer Entspannungsmusik. Bemerkenswert ist auch eine andere hölzerne Klangliege namens „Tabula Sonora“. Unter ihrer Liegefläche befindet sich eine Anzahl gespannter Saiten, die von einer zweiten Person angeschlagen werden. Die Klänge und Schwingungen übertragen sich ähnlich wie bei einem Resonanzboden auf den Körper, durchdringen und lockern ihn sanft. Ein tolles Feeling für die Person auf der Liege, nur wenn man die Saiten zupfen muß, holt man sich nach einer Viertelstunde leider Blasen an den Fingerkuppen :-). Weitere Informationen zu den Klangwellness-Angeboten - auch zu Klangmassagen, Klangmeditation, einem Kurs im Naturjodeln oder dem Aussprobieren verschiedener Instrumente in speziellen hoteleigenen Klangräumen, z.T. mit vielschichtigem Obertonreichtum (Monochord, Tambura, Kotamo) lesen Sie hier: http://www.klangwelt.ch/ch/index.php?open=klangwellness |
| Last Updated ( Saturday, 17 July 2010 12:50 ) |



